Neue Bilder aus meiner Heimat - Nordfriesland

Nordfriesland bietet in vielen Gebieten, auch außerhalb der Schutzzonen, noch gute Lebensbedingungen für eine Vielzahl seltener Arten. Weite und Ruhe sind hier noch leicht zu finden, was für besonders scheue Arten unverzichtbar ist. Aber auch die Vogelzüge im Frühjahr und Herbst mit ihren Massen an Limikolen, Seevögeln, Gänsen und Enten aus Arktis, Tundra und Taiga faszinieren immer wieder aufs neue.

April

Rohrammermännchen auf seiner Singwarte

Uferschnepfen

Goldregenpfeifer

Kampfläufer

März

Haubenmeise

Sumpfmeise

Neues vom Kleiber

Februar

Nach den schönen Wintertagen mit bis zu -15° C, kletterte das Thermometer um fast 30 ° C in wenigen Tagen und die Natur bekam einen deutlichen Schub in Richtung Frühling. Die Vogelwelt begann sofort mit den Vorbereitungen für die nächste Balz- und Brutzeit.  

Gartenbaumläufer

Feldlerche

Winter in Nordfriesland

Bekassine

Die letzten offenen Stellen werden jetzt gezielt zur Nahrungssuche angeflogen.

Waldschnepfe

Die meisten ihrer üblichen Stellen zur Nahrungssuche, die sie mittels ihres langen Stecherschnabels im Boden durchstöbern, stehen durch den Frost nicht mehr zur Verfügung. Somit sind die scheuen Bewohner lichter Wälder gezwungen,  sich neu zu orientieren. Andere Orte, sowie eine Umstellung der Ernährungszeit auf die sonst weniger genutzte Zeit mit Tageslicht ermöglichen nun Sichtungen, die ich mir schon lange gewünscht habe. Windgeschützte Stellen mit geringer Schneelage, wie z. Bsp. an Knicks werden nun bevorzugt sogar Tagsüber angeflogen. Ihr im Vergleich zur Kopfgröße großes schwarzes Auge weist auf die sonst hauptsächliche Dämmerungs- und Nachtaktivität hin. Vergleiche Bekassine!

Bartmeisen

Bartmeisenmännchen im Schilfhabitat

Gänsesäger

Zwergtaucher

Januar

Nur 1 Tag bevor bei uns alles weiß wurde, zeigten sich mal wieder die Rebhühner. Ihre Zahl ist von den früheren Mengen zwar weit entfernt, aber sie sind durchaus noch in der Feldmark anzutreffen. 

Auf den Stilllegungsflächen ...

... ist immer viel los, aber die schönen Stieglitze zählen zu den häufigsten Nutzern.

Die große Schar an Kleinvögeln zieht natürlich auch deren Jäger auf die Stilllegungsflächen, denn das Zahnrad der Natur greift perfekt ineinander. Diese staatlich subventionierten Flächen sind inmitten der Agrarsteppen für viele Tierarten während des gesamten Jahres so wertvoll wie Oasen in der Wüste.