Neue Bilder aus meiner Heimat - Nordfriesland

Nordfriesland bietet in vielen Gebieten, auch außerhalb der Schutzzonen, noch gute Lebensbedingungen für eine Vielzahl seltener Arten. Weite und Ruhe sind hier noch leicht zu finden, was für besonders scheue Arten unverzichtbar ist. Aber auch die Vogelzüge im Frühjahr und Herbst mit ihren Massen an Limikolen, Seevögeln, Gänsen und Enten aus Arktis, Tundra und Taiga faszinieren immer wieder aufs neue.

Graureiher am Oktobermorgen

Bartmeisen im September

Die Rispen des Schilfs bilden zur Zeit die Nahrungsgrundlage für die schönen Schilfbewohner

Die ständigen Nachbarn der Bartmeisen - Rohrammern

Auch sie ernähren sich jetzt vorwiegend von den Schilfrispen. 

Hochzeit im August

Dass Kraniche auch im Spätsommer mit der Paarfindung beschäftigt sind, habe ich bereits des Öfteren beobachtet, aber nie mit anschließender Paarung.

Braunkehlchen

Bluthänfling

Schilfrohrsänger

Blaumeise

Kleiber

Eisvogel

Der Kuckuck

Gewiss, den Ruf kennt ja bereits jedes kleine Kind schon durch das bekannte Kinderlied und dass er seine Eier in fremde Nester, vorwiegend in die der Schilfrohrsänger, legt, ist auch noch bekannt, aber die meisten Menschen wissen nicht wie er aussieht, da er ziemlich scheu ist und die Nähe des Menschen eher meidet. Alljährlich kehrt er aus seinen südlichen Überwinterungsgebieten im tropischen Afrika Ende April/Anfang Mai zurück. Bis Ende Juni hört man ihn bei uns fast ständig, aber nachdem die Eiablage  abgeschlossen ist, wird er wieder stumm und heimlich. Ab September tritt er wieder die Reise nach Süden an.

Männchen

weibchen

Hauptsächlich ernährt sich der Kuckuck von Raupen und ähnlichen Wirbellosen, die er z. B. in solchen Birkenbeständen findet. Vor dem Verzehr schüttelt er die Beutetiere dann, um die Eingeweide herauszuschleudern, die er wohl nicht schätzt. 

Rapsblüte 2020

Die Zeit der Blau-, Braun- und Schwarzkehlchen hat wieder begonnen ...

…  erfreulicher Weise sind auch die Grau- und Rohrammern wieder hier!

Ebenfalls ein "Muss" zur Rapsblüte - Die Schafstelze

Revierkampf der Fasanenhähne

Kampfläuferbalz 2020

Rotschenkel

Uferschnepfen - Balz und Revierkämpfe

Steinschmätzer

Schwanzmeise

Wie die Bartmeisen, sind auch diese nicht näher mit den "echten" Meisen, sondern mit Lerchen und Laubsängern verwandt. Sie sind ebenfalls ganzjährig bei uns anzutreffen, lediglich in extremen Wintern wandern sie südlich. Ein Zuzug aus dem Nordosten erhöht jedoch im Winterhalbjahr die Zahlen deutlich. Nordeuropäische unterscheiden sich durch den schneeweißen Kopf von den mitteleuropäischen Exemplaren, die einen schwarzen Streifen an den Kopfseiten tragen.