Wil Nordfriislund

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Als ich am 2. Januar 1978 bereits schon einmal Einwohner von Nordfriesland wurde, habe ich nicht annähernd realisiert, was diese, in Deutschland einmalige Naturlandschaft bietet. 

Erst, als ich vor 10 Jahren mit der Naturfotografie begann, eröffnete sich mir mehr und mehr dieses "Juwel" für Wildtiere. 

Seit April 2014 lebe und wohne ich nun wieder hier und geniesse die Artenvielfalt dieses reizvollen Gebietes im Norden von

Schleswig - Holstein.  

Auf dieser Seite zeige ich die für Nordfriesland typischen Arten, sowie die wichtigsten Wintergäste aus Skandinavien und benenne die Arten in nordfriesischer Sprache, soweit es die friesische Wörterliste erlaubt. 

Friesisch wird in 4 sogenannten Mundarten gesprochen. Hier verwende ich die Mooringer Mundart und danke an dieser Stelle auch für die Hilfe durch das Nordfriisk Instituut, Bredstedt für die Benennung einiger Arten.

Bjard-Tuulibiter - Bartmeise

Weenburst - Blaukehlchen

Diese wunderschönen, zu den Kleindrosseln gehörenden Singvögel begeistern nicht nur durch die tollen Farben, die besonders auf blühenden Rapsfeldern sehr gut zur Geltung kommen, wo sie bevorzugt brüten. Auch ihr Reviergesang ist außerordentlich virtuos und klingt für mich ...

... nach Nordfriesland!

Isföögel - Eisvogel

Unsere fischreichen Auen und Seen bieten ihm gute und reichhaltige Jagdreviere. Als Höhlenbrüter braucht er steil zu Gewässern abfallende Sandwände für das Graben der Brutröhren.  Die zum Teil hohen Bestandsausfälle durch Frost im Winter gleicht er durch sogenannte Schachtelbruten aus. Ist die erste Brut geschlüpft, legt das Weibchen in einer zweiten Brutröhre ein weiteres Gelege an, während das Männchen die Aufzucht größtenteils übernimmt, wodurch bis zu 5 Bruten pro Jahr möglich sind. 

HAase - Feldhase

Er zählt, zumindest an der Westküste Schleswig-Holsteins, nicht zu den bedrohten Tierarten. Sein Bestand ist, trotz hoher Verluste durch Prädatoren, Straßenverkehr und Jagd, noch stabil.

 

Brüskrädjer - Kampfläufer

Kiiwit - Kiebitz

Slubstork - Löffler

Seit etwa 15 Jahren sind sie nicht mehr aus Nordfriesland wegzudenken und mit ständig wachsenden Zahlen an Brutpaaren sorgen sie alljährlich für mehr und mehr Sichtungen in den Speicherbecken vor unserer Kürste.  Ansammlungen von bis zu 200 Exemplaren konnte ich mehrfach beobachten. Die Brut erfolgt hauptsächlich auf den der Küste vorgelagerten Halligen.

Eekerhan - Rebhuhn

In den sechziger Jahren gab es sie noch in großer Zahl. Seither ist der Bestand stark zurück gegangen. In Nordfriesland treffe ich durchaus noch häufig auf sie, aber Flüge mit 20 - 30 Tieren gehören auch hier der Vergangenheit an.

Grute Räidrumper - Rohrdommel

Weitläufige Schilfgebiete an  fischreichen Seen und Auen,  sowie die angrenzenden Überschwemmungsflächen, bieten den großen Reihern hier bei uns auch im Winter gute Lebensbedingungen. 

Gooseodler - Seeadler

Anfang der 90er Jahre waren sie noch eine Rarität in Schleswig-Holstein. Wie bei der Graugans, ist auch ihr Bestand deutlich angestiegen und es vergeht kaum ein Fototag ohne Sichtung dieser mächtigen, faszinierenden Greife.  Zwar überwiegt Jagdbeute, aber als Aasfresser übernimmt er auch die "Entsorgung" toter Wildtiere

(s. Bild 3).  In Brutrevieren ist er allerdings nicht gern gesehen.

Katööl - Sumpfohreule

Diese Eulen fesseln mich wie keine andere Art in Nordfriesland. Durch ihre, zur Brutzeit überwiegend tagaktive Lebensweise und die ziemlich geringe Scheu, bieten die Sumpfohreulen, bei entsprechend vorsichtigem Verhalten, ganz außergewöhnliche Möglichkeiten für  Beobachtung und Fotografie.

Siehe auch Seiten Sumpfohreulen 2018 und 2019!

Mudersnap - Uferschnepfe

Die schönen Bodenbrüter gelten als stark bedroht, sind aber in Nordfriesland noch gut zu beobachten. Nach ihrer 5000 Km langen Reise aus ihren Überwinterungsgebieten in Nordafrika kehren sie im März in unsere Köge zurück, um mit der aktiven und hektischen Balz- und Brutzeit zu beginnen.