Vögel (ausgewählte Arten)

Die bunte Vogelwelt bietet uns Fotografen vielfältige Möglichkeiten mit einer Fülle von Arten. Im Gegensatz zu den Säugetieren verfügen sie ausnahmslos über ein außergewöhnlich gutes Sehvermögen, was bei vielen Arten eine große Portion Geduld, gute Tarnung und auch Glück erfordert.

Alpenstrandläufer

Auerhahn

Während in Skandinavien - besonders in Finland -

noch gute Bestände vorhanden sind, ist dieser aus dem Berchtesgadener Land einer von nur noch wenigen in Deutschland. Nur 3 Vorkommen mit geringen Individuenzahlen soll es geben.

Sein Balzverhalten war sehr beeindruckend, aber seine Hennen bekam ich nicht zu Gesicht.

Brandgans

Buntspecht

Eichelhäher

Nicht nur als "Gärtner des Waldes" ist der bunte Verwandte des Kolkrabens bekannt. Sein charakteristischer Schrei meldet auch frühzeitig fremde Bewegungen jeder Art. Nur mit guter Tarnung und ausdauerndem Ansitz kann man sein Verhalten beobachten. Bei der Nahrungssuche ist er offen für fast alles was er bewältigen kann - von Eicheln und Schnecken bis hin zu Kleinvogelküken, die er zur Brutzeit gerne aus den Nestern stielt.  

Fischadler

Großer Brachvogel

Der frühe Vogel fängt den Wurm - auf keinen anderen passt dieser Satz so sprichwörtlich, wie auf den großen Brachvogel. Ob Wattwurm, Tau- oder Rotwurm, mit seinem für die Nahrungssuche optimal ausgebildeten Schnabel kann er seiner Lieblingsspeise im Erdreich sehr gut nachstellen. Oft jagt er alternativ im Watt Krabben bis zu einer schnabelgerechten Größe (s. Bild 19). Auch er ist stark bedroht und in vielen Gebieten Deutschlands nicht mehr vorhanden, da die für seine Nahrungssuche notwendigen Flächen nicht mehr existieren. An unseren Küsten und in den angrenzenden Gebieten ist er erfreulicher Weise noch häufig anzutreffen.

Kornweihe

Diese herrlichen Wintergäste leben von November bis März bei uns und "vertreten" sozusagen unsere heimischen Rohrweihen, die dann südlichere Gefilde bevorzugen. 

Kranich

Die anmutigen Kraniche zählen mit deutlich über 2 Metern Spannweite zu unseren größten Brutvögeln. Waldmoore und Bruchwälder brauchen die dort sehr heimlich und scheu lebenden Großvögel zur Nachwuchsaufzucht. Allerlei Pflanzenteile, sowie Getreide, aber auch Insekten bilden ihr Nahrungsspektrum.

Rohrammer

Säbelschnäbler

Schwarzhalstaucher

Die zierlichen Schwarzhalstauchererpel führen erbitterte Kämpfe um die Gunst der Weibchen. Ist die Wahl dann gefallen, folgt das Balzritual mit reizenden Synchronbewegungen und einem Paartanz. Zum Abschluss gibt es dann einen gemeinsamen Tauchgang, der mit einem Paarlauf eingeleitet wird.  Mit ihrem goldenen Kopfschmuck und dem leuchtend roten Auge zählen sie für mich zu den schönsten Tauchern.

Silberreiher

Wahrlich sprunghaft sind die Zahlen der Silberreiher in Deutschland während der letzten Jahre angestiegen. Aus Mecklenburg-Vorpommern werden sogar Ansammlungen von mehr als 2000 Exemplaren gemeldet. Zwar nicht in diesen Dimensionen, aber auch in Nordfriesland ist der schöne, schneeweiße Reiher längst keine Seltenheit mehr, wie vor etwa 10 Jahren.

Spiessente

Uhu

Nachdem ihm Sturm Christian vor mehreren Jahren sein "Zuhause" zerstörte, hat er sich nun unweit seiner alten Wohnung neu eingerichtet.

Wasseramsel

Mit ihrer Lebensweise am und im Wasser fasziniert sie mit der sehr speziellen Nah-

rungssuche selbst in stark strömenden Gebirgsbächen.

Wasserralle

Diese äußerst scheuen Fisch- und Schneckenjäger brauchen verlandete Schilfzonen mit angrenzenden Wasserflächen. Mit dem an der Innenseite gezahnten Schnabel (s. Bild 6), fangen sie allerlei Weichtiere wie Schnecken und Würmer, aber auch Fische bis zur halben Körperlänge des nur etwa 20 cm hohen Vogels. Eingefrorene Fische sind eine willkommene Beute im Winter. Bild 3 zeigt wie  sich der Vogel gerade die Schwimmblase des eingefrorenen Fisches herausholte. Anschließend verschwand er damit sofort im Schilf. Ihre rasend schnellen Bewegungen, ihr plötzliches Auftauchen und wieder Verschwinden hat für mich etwas von einem Kobold.

Wiesenweihe

Die schöne und sehr seltene Wiesenweihe zählt zu den Bodenbrütern und braucht weite, ruhige Wiesen- und extensiv genutzte Weidelandschaften mit einem möglichst guten Mäusebestand. Sie ist aber auch ein sehr effektiver Kleinvogeljäger. Auf den Bildern 5, 8 und 12 sind die beiden Jungvögel aus einer erfolgreichen Brut zu sehen.